Was ist eigentlich Gestalttherapie?

 

Die Gestalttherapie ist ein Therapieverfahren, das in den 1940er-Jahren entstanden ist und sich mittlerweile zu einem weltweit verbreiteten und anerkannten Verfahren entwickelt hat.

In der Gestalttherapie ist die nicht abgeschlossene „Gestalt“ die Grundlage für die therapeutische Arbeit. Darunter versteht man nicht abgeschlossene Erfahrungen oder Konflikte. Wenn solche nicht abgeschlossenen Gestalten vorliegen, vermeidet die betroffene Person automatisch damit verbundene Ereignisse oder Gefühle. Dadurch beschränkt sie sich selbst in ihrem Handeln und ihren Gefühlen. Im schlimmsten Fall, kann der Betroffene dadurch sogar ganz den Kontakt zu seiner Umwelt verlieren.

 

Das wichtigste Ziel der Gestalttherapie ist es, einen Raum für die Gefühle und Bedürfnisse, die im Hier und Jetzt bestehen, zu schaffen und dadurch die bestehenden Blockaden zu erkennen und aufzulösen. Die therapeutische Haltung in der Gestalttherapie ist dabei immer absolut wohlwollend, anerkennend, wertungsfrei und empathisch, aber durchaus auch konfrontierend und humorvoll. Gemeinsam mit dem Klienten wird vertrauensvoll erarbeitet, wo es Widerstände gibt  und wie diese sich aufbrechen lassen. So werden die Selbstheilungskräfte, die jedem Menschen gegeben sind, aktiviert und bestärkt.

Anja Droste

Praxiszentrum Unisana

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Heilpraktikerin Psychotherapie

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